Kann man Probleme durch „gehen“ lösen?

Was zunächst ungewöhlich erscheint, funktioniert in der Praxis tatsächlich.

John Cogswell und Joseph Culp haben die Methode „Walking in your shoes“ aus der Filmwelt in Unternehmen gebracht. Sie wurde ursprünglich genutzt, um sich in Theaterrollen einzufinden.

Mittlerweile werden Teamkonflikte, Produkte und Organisationsformen gewalkt. Ein Anliegengeber erläutert sein Thema. Ein Walker geht mit Hilfe eines Anleiters. Die Walks dauern 10 bis 30 Minuten. Neue Einsichten, Hinweise und Impulse sind der Lohn für alle Beteiligten.

Nähere Info sind im Buch von Christian Assel „Gehen heißt verstehen“ zu lesen oder unter www.wiys-institut.org zu finden.

Haben Sie Interesse an einem Walk? Melden Sie sich gerne unter apeters@diakonie-baden.de

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Herzlichen Dank für diesen Beitrag. Ich bin begeistert von den Möglichkeiten dieser Methode. Sie ist so hilfreich, bringt den Kern der Themen auf den Punkt und ist damit zeitsparend und so effektiv. Probleme, Entscheidungsthemen oder Symptome bekommen durch den Walker eine Stimme und können so von den Fragestellenden verstanden werden. Nicht selten wird damit auch der nächste Schritt deutlich und Zuversicht und Klarheit können sich einstellen. Ich setzte sie in meiner Beratungspraxis oder im Kontext von Mediationen sehr häufig ein.
Ich würde mich freuen mich hier zu Anwendungsmöglichkeiten und Fragen rund um das Thema austauschen zu können. Gern stehe ich auch unter luettge@luettge.eu mit meiner Expertise zur Verfügung.

Liebe Anja,
vielen Dank für deine Antwort. Wir arbeiten im Moment an unserer Zukunftsplanung 2025 und tun uns schwer, ein kongruentes Zukunftsbild zu entwickeln, weil so viel Unsicherheit und Angst vor Veränderung im Raum ist.
Lässt sich so etwas auch Walken?
Andre

Hallo Anja,
es war heute sehr spannend mit dir " Walking in your Shoes" live zu erleben. Danke für die Impulse und anregungen.
Liebe Grüße
Janine